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W-Seminar-Preis

Preisträgerinnen und Preisträger 2021

Verliehen am 16. Juli 2021

Ausgezeichnet

4 Auszeichnungen

Vanessa Jagiello
Vanessa Jagiello

Vanessa Jagiello

Chemie

Wirksamkeit unterschiedlicher Emulgatoren

Emma Neofotistos
Emma Neofotistos

Emma Neofotistos

Englisch

Bloody Sunday – a psychological analysis

Nomi Fritsch
Nomi Fritsch

Nomi Fritsch

Geographie

Touristische Erschließung Hawaiis - Chancen und Risiken sowie nachhaltige Lösungsansätze

Jakob Meyer
Jakob Meyer

Jakob Meyer

Mathematik

Mathematische Grundlagen und Wahrscheinlichkeiten beim Casinospiel ‘Craps’

Beste W-Seminararbeit – Chemie: Vanessa Jagiello

Die vorgestellten theoretischen Grundlagen zu Emulsionen und ihren Eigenschaften sowie der Wirkung von Emulgatoren zeigen eine beeindruckend vertiefte Auseinandersetzung mit der Thematik und ein absolut vollständiges Durchdringen der entsprechenden Inhalte.

Die fachliche Ausdrucksweise gelingt Vanessa stets sicher. Die praktischen Untersuchungen sind vollkommen logisch geplant und gut ausgeführt. Versuchsergebnisse werden exakt beobachtet, dokumentiert und ausgewertet, wobei alle auftretenden Phänomene genau hinterfragt und zu den theoretischen Grundlagen in Bezug gesetzt werden. Im Nachgang erfolgt eine sehr differenzierte Fehlerbetrachtung.

Alle Teile sind gut aufeinander abgestimmt und logisch angereiht. Sie hat die verschiedenen Aspekte der Thematik absolut ausgewogen beleuchtet, die Gliederung ist vollkommen logisch und übersichtlich. Argumentations- und Begründungszusammenhänge sind immer vollkommen schlüssig.

Vanessas Seminararbeit zeichnet sich durch ein sehr tiefes geistiges Durchdringen der entsprechenden Inhalte und durch eine sehr präzise und kritische Auswertung der eigenen Untersuchungen aus. Ihr Forschergeist und das absolut genaue Durchdenken zeigen sich auch darin, dass die Seminararbeit mit einer Vielzahl von noch zu klärenden Fragen endet. Auch in der Darstellung und formal zeigen sich kaum Schwächen, sodass es sich um eine sehr gute Leistung handelt.

Beste W-Seminararbeit – Englisch: Emma Neofotistos

Emma analysiert in ihrer Arbeit die Ereignisse rund um den „Bloody Sunday“ 1972, der als ein zentrales Ereignis im Nordirlandkonflikt in die Geschichte eingegangen ist, anhand des Modells zur Konflikteskalation von Friedrich Glasl.

Die Einleitung stellt eine klare und präzise Darstellung des Aufbaus der Arbeit und ihrer Zielsetzung sowie der Vorgehensweise dar und weist außerdem auf Probleme bei der Durchführung hin. Der Hauptteil beginnt mit einer sehr guten, allgemeinen Beschreibung von Glasls Modell, die durch eine Graphik zusätzlich veranschaulicht wird. Daraufhin geht die Verfasserin präzise und detailliert auf die einzelnen Eskalationsstufen ein. Die anschließende, selbst erarbeitete Anwendung des Modells auf die Ereignisse vor, während und nach dem Bloody Sunday sind wiederum sehr detailliert, hervorragend begründet und gut veranschaulicht. Der Schlussteil enthält eine geschickte und überzeugende Zusammenfassung und Bewertung des untersuchten Zeitraums anhand des Modells und endet mit der Formulierung von Lehren, die aus der eigenen Untersuchung für zukünftige Konflikte gezogen werden können. Insgesamt beeindruckt die Arbeit durch die gründliche Recherche, die Klarheit und Anschaulichkeit der Darstellung und die gelungene Eigenleistung bei der Anwendung von Glasls Modell auf einen Zeitraum während des Nordirlandkonflikts. Der Aufbau der Arbeit folgt durchweg einer nachvollziehbaren Logik. Die äußere Form der Arbeit ist sehr übersichtlich und ordentlich. Das sprachliche Niveau ist durchgängig sehr hoch.

Beste W-Seminararbeit – Geographie: Nomi Fritsch

Nomis Arbeit zeichnet sich vor allem aus durch:

  • ihre Wissenschaftlichkeit (Quellenanalyse und -Auswertung sowie Zitierweise)
  • sprachliche Präzision (Ausdrucksweise, Verwendung von Fachsprache)
  • inhaltliche Kohärenz (logischer Aufbau, tiefgründige Analyse)
  • Eigenleistung (sehr treffende eigene Schlussfolgerungen und Wertungen)

Beste W-Seminararbeit – Mathematik: Jakob Meyer

Die Arbeit zeichnet sich aus durch:

  • durchgehend logische und stichhaltige Argumentation
  • anspruchsvolle mathematische Zusammenhänge auf hohem Niveau
  • durchgängige mathematische Richtigkeit
  • hohen Anteil mathematischer Eigenleistung
  • logischen Aufbau und übersichtliche Darstellung
  • hohes Sprachniveau und korrekte Verwendung von Fachsprache